Heimatverein

 

Klein und Groß haben Spaß in Rinthe

Kinderfest ist seit 42 Jahren ein Höhepunkt des Sommers für die Jüngsten in dem 130-Seelen-Dorf

Von Peter Kehrle

Rinthe. Melken am Melksimulator, Action beim Dosenspritzen mit der Kübelspritze, Bobby-Car Rennen auf dem alten Schulhof- bei der 42. Auflage des Kinderfestes in Rinthe wurden den Kleinen viel Spaß und Abwechslung geboten. Auch die Eltern wurden an der ein oder anderen Spielstation miteingebunden. Zum Beispiel beim Schubkarrenparcours, den konnten die Kleinen nicht allein bewältigen. Jemand muss doch auch schieben. Ortsvorsteher Bernd Stabel, zugleich auch 1. Vorsitzender des ausrichtenden Heimat- und Kulturvereins, hat auch kräftig mitgemacht beim Wasserbombenwerfen.
„Das ist eine Spielstation, bei der auch die Eltern mitgemacht haben“

schnell und begeistert war Nick Spieß. Der hat die 50 Meter-Rennstecke auf seinem Bobycar
in 17 Sekunden durchfahren.

Cleverness war außerdem beim Stapeln der Becherpyramide, Sachen merken oder Lego bauen gefragt.
All das wurde den Kleinen im Alter bis acht Jahren an zehn Spielstationen geboten. “Dafür haben wir extra einen Spielzettel angelegt, in dem wir die Ergebnisse mittlerweile aus drei Generationen notieren. Hinterher hat jeder gewonnen und jeder erhält kleine Sachpreise.
Der Beste darf sich natürlich als erster was aussuchen und so wurde natürlich die große Wasserpistole auch als erstes genommen“, berichtet der große Dorfälteste Bernd Stabel.
Vor 42 Jahren hatte einer seiner Vorgänger das Kinderfest aus der Taufe gehoben.
Dietrich Achinger behielt die Tradition bei.

Inzwischen wird am Dorfgemeinschaftshaus in Rinthe gefeiert.
„Früher haben wir ja auch noch mit dem Luftgewehr den Vogel geschossen- für die Großen. Nur das machen wir heute nicht mehr, es war zu gefährlich. Deshalb haben wir jetzt die Hüpfburg für die Kleinen“, so Stabel.
Nach der Preisverteilung folgte noch ein Grillen mit erfrischender Wasserbombenschlacht, bei der man mit Spaß den Nachmittag ausklingen ließ.

Kinderfest 2018